Sakramente

Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen

Höhepunkte des Lebens (Geburt, Hochzeit, Abschied etc.) wurden schon immer in festlicher Form gefeiert. Man durchbricht damit den Alltag und hebt Wendepunkte des Lebens durch äußere Zeichen hervor. Auch die Kirche kennt solche Zeichen: die Sakramente. Sie machen an Kernpunkten des Lebens deutlich, dass der Mensch erlöst ist und befreit zu einem neuen Leben mit Gott. Jesus selbst ist das Ur-Sakrament, d.h. er steht im Mittelpunkt der Sakramente, denn sie gehen auf sein Leben und Wirken zurück.

Taufe / Eucharistie
Ich bin zusammen mit anderen mit unserem Gott verbunden – von Anfang an und mein Leben lang.

Buße / Krankensalbung
Ich kann scheitern und bin doch nicht verloren – nicht in Schuld und nicht an der Schwelle zum Tod.

Firmung / Ehe / Priesterweihe
Ich muss mich entscheiden – wenn ich erwachsen werde und wenn ich eine bestimmte Lebensform wähle.

Sakramente verbinden den Glaubenden mit Christus. Sie sind symbolische Handlungen, die auf eine andere Wirklichkeit hinweisen und diese zugleich bewirken. Das geschieht in einfachen Zeichen: Eintauchen in Wasser, Salben mit Öl, Essen von Brot und Wein, Handauflegen oder Segnen. Sakramente sind wirksame Zeichen der Nähe Gottes.

Wir laden Sie ein, die sieben Sakramente näher kennenzulernen und sich über die Gestaltung und Umsetzung der Sakramente in unserer Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus zu informieren.

1. Taufe

Der Beginn einer Freundschaft mit Gott

„Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (…)“ Mt 28, 19

Was bedeutet dieses Sakrament?

Wer getauft wird, tritt in die Gemeinschaft mit Jesus und mit allen, die zu Jesus gehören. Er bekommt einen Namen. Er wird ein Christ und gehört zur Kirche.

Die Taufe gehört zusammen mit der Eucharistie / Erstkommunion und der Firmung zu den sog. Sakramenten der Initiation. Mit der Taufe bin ich in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen, in der Eucharistie kann ich diese Gemeinschaft regelmäßig feiern und mit der Firmung bekräftige ich ganz persönlich mein Wille, zu dieser Gemeinschaft dazugehören zu wollen.

Ablauf

Das Übergießen mit geweihtem Wasser ist eine symbolische Handlung: das Wasser reinigt den Täufling von allem, was ihn von Gott trennt.

Die Taufkerze erinnert an Jesus Christus, der für uns das Licht der Welt ist. Er soll auch das Leben des Täuflings hell machen.

Die Salbung mit Chrisam bedeutet, dass der Täufling eine ganz besondere Gemeinschaft mit Christus eingeht. Er wurde zum Priester, König und Propheten gesalbt. Das weiße Kleid ist Sinnbild dafür, dass der Täufling „Christus anzieht“, d.h. er steht unter seinem Schutz.

Sie möchten Ihr Kind taufen lassen?
Sie interessieren sich als Erwachsener für die Taufe?

Taufe bedeutet Aufnahme in die katholische Kirche, aber auch in die konkrete Gemeinde. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Taufe in der Gemeinde stattfindet, in der Sie wohnen.
  • Sie haben Nachwuchs bekommen und wollen Ihr Kind nun taufen lassen? Zunächst gratulieren wir Ihnen ganz herzlich und freuen uns auf eine Kontaktaufnahme, um ein vorbereitendes Gespräch vereinbaren zu können. Melden Sie sich im Pfarrbüro Maria Himmelfahrt im Taunus. Es gibt feste Tauftermine oder die Möglichkeit während des Sonntagsgottesdienstes Ihr Kind taufen zu lassen.
  • Sie haben Ihr Kind nicht taufen lassen, es hat aber jetzt, da es größer geworden ist, Interesse daran bekommen? Die Tauffeier ist in jedem Alter möglich. Wir bieten Ihnen in diesem Fall außer dem Taufgespräch eine kleine Vorbereitung mit dem Kind an, so wie es seinem Alter und seinem Verständnis entspricht. Für weitere Absprachen melden Sie sich in Ihrem Pfarrbüro.
  • Sie interessieren sich als Erwachsener für den Glauben, die katholische Kirche, die Taufe...? Sprechen Sie jemanden aus dem Seelsorgeteam an. In Einzelgesprächen bleibt genügend Raum für Ihre persönlichen Fragen und Ihren individuellen Weg.
Kontakt:
Pfarrsekretärin Antje Thull Telefon: 06174/ 25 50 50
E-Mail: oder über das Zentrale Pfarrbüro
pfarrei(a)mariahimmelfahrtimtaunus.de

2. Erstkommunion

Die besondere Mahlgemeinschaft

„Und er nahm den Kelch, sprach das Dankgebet und sagte: Nehmt den Wein und verteilt ihn untereinander!(…)Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ Lk 22, 17-19

Was bedeutet dieses Sakrament?

Wir feiern Eucharistie und tun dies als Gemeinschaft. Nichts anderes bedeutet wiederum Kommunion (lat.: communio): Gemeinschaft untereinander und mit Jesus Christus.

Bei letzten Abendmahl hat Jesus uns sein Vermächtnis gegeben: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Jeden Sonntag sind wir eingeladen, uns zu versammeln, zu beten, zu singen, das Wort Gottes zu hören, das Brot zu brechen und so teilzuhaben an Jesus Christus und seinem Leben. Das ist die Feier der Eucharistie. Sie ist die Mitte unseres Glaubens, aus der wir unsere Kraft schöpfen.

In dieses Geheimnis wollen wir die Kinder unserer Pfarrei einführen.

Wenn Ihr Kind katholisch ist und das dritte Schuljahr besucht, dann gehört es zum Kreis der Erstkommunionkinder. Sollten Sie nicht angeschrieben worden sein, Ihr Kind soll aber zur Erstkommunion gehen, dann setzen Sie sich bitte mit dem Büro am Kirchort Oberhöchstadt in Verbindung. Telefon: 06173/ 63497


Den Kommunionkurs in der Pfarrei koordinieren Pastoralreferentin Frau Andrea Bargon und Gemeindereferentin Frau Miriam Book.

Kontakt:
Pastoralreferentin Frau Andrea Bargon
Telefon: 06714 / 2550516
E-Mail:
Gemeindereferentin Frau Miriam Book

über das Zentrale Pfarrbüro 06174 - 25 50 50

4. Firmung

Auf dem Weg zum Erwachsen-Werden

"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!"
aus der Firmliturgie

Was bedeutet dieses Sakrament?

Das Wort „Firmung“ kommt von „firmare“. Es bedeutet so viel wie „befestigen, bestärken, tauglich machen, zum Stehen bringen, Stehvermögen schenken“. Das Sakrament der Firmung möchte also den jungen Menschen in seinem christlichen Leben bestärken und ihm durch den Heiligen Geist Stehvermögen vermitteln, damit er lernt, in diesem Leben zu sich selber zu stehen, einen Standpunkt zu finden und in dieser oft geistlosen Welt aus der Kraft des Heiligen Geistes zu leben.

Ablauf

Die Firmung wird durch den Bischof oder einen Weihbischof vorgenommen. Er legt dem Firmling die Hand auf und salbt seine Stirn mit Chrisam. Dabei wird jeder Firmling mit seinem Namen angesprochen:
„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

„Jeder Mensch hat seine eigene Gabe. Was meine persönliche Gabe ist, das erkenne ich, wenn ich meine Lebensgeschichte anschaue. Meine Schwächen können auch zu Gaben werden. Sie machen mich sensibel für andere Menschen. Meine Stärken können mir meine Gaben aufzeigen. Der eine kann gut zuhören, der andere übernimmt selbst die Initiative, der hat Ideen, ist kreativ, bringt etwas in Bewegung. Der andere trägt etwas durch, er ist treu, auf ihn kann man sich verlassen. Einer spricht Konflikte an, bis sie gelöst sind. Ein anderer ist fähig, die streitenden Parteien zu versöhnen und Gespaltenes zu verbinden.

Viele Menschen trauen sich nichts zu. Sie vergleichen sich mit anderen und haben den Eindruck, dass sie zu kurz gekommen sind, dass sie nichts beizutragen haben zur Gemeinschaft und zum Wohl dieser Welt. Sich in der Firmung zu vergewissern bedeutet, dass wir in uns hineinhören, um zu erkennen, welche Gaben uns der Geist geschenkt hat.“

aus Pater Anselm Grün,
(Die Firmung – Verantwortung und Kraft, 2000)

Die Firmvorbereitung für 2017 hat im Dezember 2016 begonnen. Informationen zum Kurs bei Kaplan Blechschmidt, Pastoralreferent Thomas Klima oder Sekretärin Antje Thull.
Kaplan Tobias Blechschmidt
Telefon: 06174/ 25 50 50
E-Mail:
Pastoralreferent Thomas Klima
Telefon: 06174/ 25 50 50
e-mail:
Sekretärin Antje Thull
06174/ 25 50 50
e-Mail:

Das Sakrament der Firmung wird am Samstag, 17.6. um 17 Uhr in St. Marien, Königstein und am Sonntag, 18.6. um 10 Uhr in St. Marien, Königstein gespendet.

3. Buße – Feier der Versöhnung

Bekennen – bereuen – verzeihen - versöhnen

„Deine Sünden sind dir vergeben (…) Geh in Frieden!"
Lk 7, 48 -50

Was bedeutet dieses Sakrament?

Scheitern gehört zum Menschen dazu. Wir machen Fehler. Wir machen uns schuldig und bleiben auch anderen Vieles schuldig. Wir erleben, wie wir Verantwortung für das eigene Leben und auch für das Leben anderer tragen. Nicht immer gelingt uns das.

„Ich war schon lange nicht mehr zur Beichte!“ mögen Sie jetzt sagen. Ja, das Sakrament der Beichte scheint vielen nicht mehr zeitgemäß. Und doch stellen wir immer wieder fest, dass Menschen in schwierigen Situationen, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen, Hilfe brauchen und diese auch gerne in Anspruch nehmen. Dann darf es an der Form nicht scheitern. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit an, sich anzuvertrauen und auszusprechen, Ihr Gewissen zu erleichtern, Reue und Schmerz zuzulassen, vor allem aber Verzeihung und Versöhnung zu erfahren und hoffnungsvoll nach vorne zu blicken.

Regelmäßige Beichtgelegenheiten:

St. Marien: samstags, 11.00 Uhr
St. Alban: 1. Samstag im Monat, 17.15 Uhr
St. Vitus: 1. Dienstag im Monat, 8.45 Uhr

Gerne können Sie auch einen Gesprächstermin mit einem Seelsorger individuell vereinbaren!

Nacht der Heimkehr

In der Adventszeit und in der Fastenzeit findet jeweils an einem Freitag abend mit Königstein und Kronberg im Wechsel eine Feier der Versöhnung statt. Ein meditativer Gottesdienst lädt zur Besinnung und zum persönlichen Einzelsegen ein.
Außerdem kann das Sakrament der Versöhnung empfangen werden.
Die nächste "Nacht der Heimkehr" findet am Freitag, 16.8. um 20 Uhr in St. Alban statt.

Besonderes Angebot für Kommunionkinder:

Für unsere Kommunionkinder bieten wir im Rahmen des Vorbereitungskurses eine auf sie abgestimmte und eigens für sie gestaltete Versöhnungsfeier an. In dieser Feier haben die Kinder zum ersten Mal Gelegenheit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

Kontakt:
Pfarrer Olaf Lindenberg
Telefon: 06714 / 25 50 520
E-Mail:
Kaplan Tobias Blechschmidt
Telefon: 06174/ 25 50 50
E-Mail:

5. Ehe (oder: Trauung)

Eine Entscheidung für ein Leben in Liebe und Treue

„Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
aus der Trauliturgie

Was bedeutet dieses Sakrament?

In dem Wort "Trauung" stecken die Worte "Trauen" und "Treue". Die angesteckten Ringe sind das Zeichen des Bundes, der Treue. Der Ring, ein rundes Band ohne Ende, ist das Zeichen der Bindung.

Immer wieder trauen sich junge Menschen, ein Leben in Liebe und Treue zu führen. Und das ist wörtlich gemeint: sie trauen sich selbst! Braut und Bräutigam spenden sich gegenseitig das Sakrament, in dem sie die Vermählungsworte sprechen.

So sagt der Bräutigam: „Vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meine Frau. Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens. Trag diesen Ring als Zeichen unsrer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Der Pfarrer assistiert und bestätigt die Vermählung, Trauzeugen bezeugen das Geschehen.

„Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6). Nach katholischem Eheverständnis ist das Sakrament der Ehe unauflöslich, da das Band der Liebe Gottes zu uns Menschen ebenso unkündbar ist.

Sie wollen sich trauen?

Sie gehen als Paar gemeinsam durchs Leben und wollen Ihre Beziehung nun auch vor Gott besiegeln? Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung. Es sind natürlich einige Dinge im Vorfeld zu beachten, damit Ihre Hochzeit auch zu einem wirklichen Fest wird. Bitte nehmen Sie mit dem Pfarrbüro Kontakt auf und vereinbaren Sie einen Besprechungstermin mit dem Pfarrer.

Sie sind konfessionsverschieden und wollen sich trauen?

Ihr Partner ist evangelischer Christ und Sie wollen kirchlich heiraten? Bitte beachten Sie, dass Sie bei der sog. „ökumenischen Trauung“ vorab überlegen sollten, welche Form der kirchlichen Trauung Sie wählen möchten: eine Trauung in einer katholischen Kirche unter Beteiligung eines evangelischen Pfarrers /einer evangelischen Pfarrerin oder in einer evangelischen Kirche unter Beteiligung eines katholischen Pfarrers. Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

Orte / Termine:

Trauungen finden nach Absprache statt.

Kontakt:
Kaplan Tobias Blechschmidt
Telefon: 06174/ 25 50 50
E-Mail:

6. Krankensalbung

Gesunden und sich stärken

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben“.
Jakobusbrief 5, 14

Was bedeutet dieses Sakrament?

Menschliches Leben bleibt nicht verschont von Krankheit, Leid und Belastungen. Sie sind Zeichen unserer Geschöpflichkeit, Erfahrungsräume unserer Endlichkeit, Vorboten des abnehmenden Lebens, des Sterbens und des Todes.

Die Gemeinschaft der Kirche hat diese Erfahrungen im Licht des Glaubens gedeutet. Und zwar im Sakrament der Krankensalbung.

Lange Zeit war dieses Sakrament als sog. letzte Ölung nahe an die Todesgrenze gerückt und damit als Kräftigung für den Übergang in eine andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden.
Der Empfang des Sakramentes der Krankensalbung soll den Kranken in besonderer Weise mit Christus (d. h. wörtlich dem Gesalbten Gottes) verbinden. Darum kann der Kranke in jeder ernsten Krankheit das Sakrament der Krankensalbung empfangen, um so die stärkende Nähe Jesu Christi zu erfahren. Dieses Sakrament ist ein Sakrament der Aufrichtung, ein Sakrament der Lebenden, es will den Kranken keineswegs vorzeitig dem Tod überantworten.

Das Sakrament der Krankensalbung verleiht dem Christen, der die mit schwerer Krankheit oder mit Alter gegebenen Schwierigkeiten durchmacht, Trost und die Zuversicht von Gott angenommen zu sein. Die Feier des Sakramentes besteht im Wesentlichen in der Salbung der Stirn und der Hände des Kranken. Dabei spricht der Priester: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes."

Am Montag, 11. Juli 2016 um 17 Uhr findet in der Kirche St.Alban ein Gottesdienst zur Stärkung für Kranke und Gesunde statt. Dabei kann das Sakrament der Krankensalbung empfangen werden.

Kontakt:
Wenn Sie das Sakrament der Krankensalbung bekommen möchten, nehmen Sie Kontakt mit einem unserer Priester auf:

Pfarrer Olaf Lindenberg
Telefon: 06714 / 20 25 2520
E-Mail:
Kaplan Tobias Blechschmidt
Telefon: 06174/ 25 50 50
E-Mail:

7. Priesterweihe

Ein besonderer Weg der Nachfolge Jesu

„Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist.“
(2. Tim, 1,6)

Was bedeutet dieses Sakrament?

Das Sakrament der Weihe hat drei Stufen: Diakonenweihe, Priesterweihe und Bischofsweihe - entsprechend den drei Stufen des kirchlichen Amtes. Diakone und Priester üben ihren Dienst als Mitarbeiter des Bischofs aus, der als Nachfolger der Apostel eine Ortskirche (ein Bistum bzw. Diözese) leitet. Der Priester hat einen dreifachen Dienst: Er ist ausgesandt zur Verkündigung und zur Lehre, zur Spendung der Sakramente und um das ihm anvertraute Volk Gottes zu leiten.

Das Weihesakrament wird durch den Bischof gespendet, indem er den Weihekandidaten einzeln die Hände auf den Kopf legt. Anschließend spricht er über alle ein feierliches Weihegebet. Diese zentralen Gesten der Weihe werden ergänzt durch eine Fülle weiterer Riten (z.B. das Anlegen der entsprechenden Gewänder, die Übergabe des Evangelienbuches oder des Kelches); diese Riten unterscheiden sich je nach dem, um welche Stufe des Amtes es sich handelt.

Die Weihe ist immer eingebettet in die Feier der Eucharistie. In der Woche nach der Priesterweihe feiern die Neugeweihten in der "Primiz" (von lat. primus = der erste) ihre erste Eucharistie in der Heimat- und in der Diakonatsgemeinde. Dort spenden sie - ebenfalls durch Handauflegung und Gebet - ihren Primizsegen.

Das Diakonat:

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) hat den Diakonat als eigenständigen Dienst in der Kirche neu entdeckt. Darum gibt es im neben den Diakonen, die diesen Dienst nur für gut ein Jahr ausüben, weil sie dann zu Priestern geweiht werden, auch "Ständige Diakone", Männer mit einem Zivilberuf und in der Regel verheiratet. Sie üben den Dienst des Diakons nebenberuflich in ihrer Kirchengemeinde aus.

Kontakt:
Wer sich für diesen besonderen Lebensweg interessiert, kann gerne Kontakt mit Kaplan Blechschmidt oder Pfarrer Lindenberg aufnehmen.

Pfarrer Olaf Lindenberg
Telefon: 06714 / 25 50 520
E-Mail:
Kaplan Tobias Blechschmidt
Telefon: 06174/ 25 50 50
E-Mail:
Christkönig, Falkenstein Heilig Geist, Glashütten St. Alban, Schönberg St. Johannes d. T., Schneidhain St. Marien, Königstein
St. Michael, Mammolshain St. Peter und Paul, Kronberg St. Philippus u. Jakobus, Schloßborn St. Vitus, Oberhöchstadt