Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD)

Unser Leitbild: "kfd - leidenschaftlich glauben und leben"


Programm der kfd Kronberg / Schönberg 2018II

Zehn Kernsätze beschreiben das Selbstverständnis des Verbandes
  • kfd - als katholischer Frauenverband eine kraftvolle Gemeinschaft. 
  • kfd - eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft.
  • kfd - ein Frauenort in der Kirche, offen für Suchende und Fragende.
  • Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar.
  • Wir setzen uns ein für die gerechte Teilhabe von Frauen in der Kirche.
  • Wir schaffen Raum, Begabungen zu entdecken und weiterzuentwickeln.
  • Wir stärken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und in ihren jeweiligen Lebenssituationen.
  • Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt.
  • Wir handeln ökumenisch und lernen mit Frauen anderer Religionen.
  • Wir fördern das Miteinander der Generationen.

Treffpunktkreis - seit mehr als 30 Jahren aktiver Teil der Kfd in der Gemeinde. Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, gehts hier zur Treffpunktseite

 

Festwoche zum 100jährigen Jubiläum - eine Nachlese

Lieber Finder, wir sind gespannt, wie weit unser Einfluss reicht und freuen uns über eine Nachricht.“ 

so stand es auf den Karten, die mit Helium und viel Mühe von unseren kfd-Männer gefüllt nach dem Festgottesdienst zum 100jährigen Jubiläum der kfd  vom Kirchhof St. Peter und Paul in Kronberg aus in den Himmel flogen. Anlass für die Festwoche war die Gründung einer Müttergemeinschaft in Kronberg vor 100 Jahren.

 

Programm unserer Festwoche

Start in die Festwoche war der Weltgebetstag, als die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen mit dem Motto „Informiert beten – betend handeln“. Suriname stand in diesem Jahr im Mittelpunkt. Frauen aus dem kleinsten Land Südamerikas haben den Gottesdienst dazu verfasst., all God’s creation is very good.

Thematisch passend dazu die nächste Veranstaltung mit der Fragestellung „Nach uns die Zukunft?!“ Gutes Leben gestalten – nachhaltig und gerecht . Wie wollen wir leben? Wie gelingt gutes Leben? Geht das für alle - nachhaltig und geschlechtergerecht. Bei einem Vortrag erhielten die Anwesenden Einblicke in die Positionen, verbandspolitischen Aktivitäten der kfd und Möglichkeiten, die jeder Einzelne hat, um mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit für eine bessere Zukunft zu bewirken. Ein reger Gedankenaustausch schloß sich an.

 

Am folgenden Tag gab es die "Die göttliche Ordnung" (Oscar-Kandidat-Film der Schweiz, 2017) zu bestaunen. „Frauen in der Politik sind gegen die göttliche Ordnung“, sagen die Männer. Beherzt kämpfen züchtige Dorfdamen in der Schweiz des Jahres 1971 nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualamoral. In der aufgeladenen Stimmung drohen Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen. Bei der Filmvorführung mit Sektempfang, entlockte die warmherzige Komödie den anwesenden Kinobesuchern nicht nur ein Schmunzeln, sondern rückte das immer noch aktuelle Thema der Gleichberechtigung ins Licht der Besucher.

Nach einem gut besuchten Kinoabend gab es am nächsten Vormittag die Möglichkeit beim internationalen Frauenfrühstück Frauen verschiedener Nationen zu treffen, sich auszutauschen, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

 

Für den Samstag stand eine Fahrt nach Bingen auf dem Programm. Bei einem Besuch im Rupertsberger Gewölbekeller der Hildegardgesellschaft in Bingen erhielt die Gruppe Einblicke in das spannende und beeindruckende Leben der Hl. Hildegard.

Sonntagmorgen füllte sich die Kirche St. Peter und Paul mit vielen Gästen, die nach der Jubiläumswoche den abschließenden Gottesdienst mitfeiern wollten. Gabriele von Erdmann, Vorsitzende der kfd Kronberg/Schönberg hielt eine beeindruckende Predigt, für den musikalischen Rahmen sorgten die Band Maleachis, Margarita Kopp (Sopran), Konstanze Callwitz (Mezzosopran), an der Orgel Gerhard Schroth. Symbolisch für die Vielfalt in der kfd wurden bunte Päckchen mit Aufschriften, die zum Ausdruck bringen, was kfd ausmacht: - zuhören – Verständnis aufbringen – Verantwortung übernehmen – verlässlich sein - Glauben leben – engagieren in Kirche und Gesellschaft - von den Frauen zum Altar getragen.

 

Beim anschließenden Empfang gab es viele Dank- und Grußworte u.a. vom Dezernenten des Bischöfl. Ordinariats, Andreas von Erdmann, der Diözesanreferentin Anna Maria Kremer, der kfd Diözessnvorsitzenden Sybille Brechtel sowie Bürgermeister Klaus Temmen, Gleichstellungsbeauftragte Heike Stein, Vertreterinnen der evangelischen Frauenhilfe und des Ortsausschusses von St. Peter und Paul aus der Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus. Mit einem Dank an alle Sponsoren, Helferinnen und Helfer eröffnete die Vorsitzende Gabriele von Erdmann das Buffet. Die frohe und heitere Stimmung aus dem Gottesdienst hielt noch lange an und so ging eine ereignisreiche, fröhliche und lebendige Festwoche zu Ende.

 

Lieber Finder, wir wissen, wie weit unser Einfluss reicht und bedanken uns für viele Nachrichten.“

Mit den besten Wünschen für die nächsten Jahre kamen zahlreiche Postkarten nach Kronberg zurück, nachdem sie fast 500 km weit geflogen und beim Hundespaziergang, von spielenden Kindern und anderen netten Menschen gefunden wurden. Der Wind hatte es gut gemeint und trug die bunten kfd Luftballons bis Nord-Rhein Westfalen über Frankenberg, Bückeburg, Detmold, Kassel und Gießen.

 

Christkönig, Falkenstein Heilig Geist, Glashütten St. Alban, Schönberg St. Johannes d. T., Schneidhain St. Marien, Königstein
St. Michael, Mammolshain St. Peter und Paul, Kronberg St. Philippus u. Jakobus, Schloßborn St. Vitus, Oberhöchstadt